In der heutigen Zeit gewinnen wir immer mehr Kenntnisse über Vorsorge und frühzeitiges Erkennen von Problematiken in den Entwicklungsprozessen der Kindern. Im Bereich von frühgeborenen oder behinderten Kindern ist es besonders wichtig so früh wie möglich mit therapeutischen Maßnahmen zu beginnen, um die normale Motorik (das Bewegen) bestmöglich zu stimulieren. Bei der Kindertherapie geht es darum zu erreichen, dass das Kind eine optimale Stimulanz zum normalen Bewegen bekommt.
Bobath-Therapie
Diese Behandlung wurde in England von der Familie Bobath entwickelt. Dabei wird versucht natürliche Bewegungsmuster, durch Stimulation oder Inhibition (bremsen) der Muskelspannung und/oder Wahrnehmungsbereiche (Gelenkinformation, hören, sehen, fühlen, Gleichgewicht) hervorzurufen. Der Einfluss der Stimulation ermöglicht einen besseren Entwicklungsprozeß. Diese Therapieform führen wir spielerisch durch.

Sensorische Integration
Das Vermögen Information von außen und vom eigenen Körper aufzunehmen, zu selektieren und diese verschiedenen Informationen miteinander zu verbinden und zu speichern. Dadurch kann man ein optimaleres Verhältnis "Verhalten<->Reagieren" als Antwort auf die hereinfließende Reize geben.
Mit unseren Sinnensorganen nehmen wir Reize aus der Umgebung wahr und reagieren darauf. Einige Beispiele davon sind:
| Auditiv: |
hören |
| Vestibulair: |
Gleichgewicht |
| Proprioceptiv: |
Gelenkgefühl |
| Taktil: |
Fühlen mit der Haut |
| Visuell: |
sehen. |
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Wenn dabei Informationen fehlen oder anders verarbeitet werden kann das zu einem anderen Verhalten bzw. Motorik führen. So werden als Kind schon Informationen gespeichert. Wenn dieser Prozeß nicht korrekt abläuft ist es häufig möglich durch Therapie die Schäden zu minimieren bzw. diesen vorzubeugen.
Eine Therapie, entworfen durch A. Jean Ayres, kann in unserer Praxis durchgeführt werden.
Psychomotorik In dieser Behandlungsform gilt das Verhalten vom Kind als Ausgangspunkt zur Therapie. Unsere Motorik wird durchaus bestimmt durch unsere Gemütszustand, so auch bei Kindern.
Für eine Behandlung brauchen sie eine Überweisung vom (Kinder-)Arzt oder Spezialisten.
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